Adipositas

Bei Adipositas ist gekennzeichnet durch erhebliches Übergewicht, entstanden durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes. Adipositas ist häufig verbunden mit dem Auftreten zahlreicher Begleiterkrankungen. Nach der WHO- Definition liegt eine Adipositas ab einem Körpermaßindex (BMI) von 30 kg/m² vor.

Hauptursache der Adipositas ist ein Lebensstil, der von Bewegungsmangel, Fehlernährung, energiereichen Lebensmitteln, Fastfood und erhöhtem Alkoholkonsum gekennzeichnet ist. Dazu kommen genetische Ursachen sowie familiäre Dispositionen. Weitere mögliche Ursachen können u.a. Fehlfunktionen der Schilddrüse aber auch eine Dauermedikation mit bestimmten Arzneimittel sein.

 

Zwischen 10 und 14 Prozent der Erwachsenen sind mittlerweile weltweit von Adipositas davon betroffen. Adipositas erhöht das Risiko für das Auftreten zahlreicher Erkrankungen wie eine Hypertonie (Bluthochdruck),Diabetes mellitus Typ 2, HerzerkrankungenSchlaganfälleKrebs, degenerative Wirbelsäulenerkrankungen und auch das Auftreten von Schlafapnoe. Ab einem BMI von 30 ist das Krankheitsrisiko deutlich erhöht. Allein durch eine Gewichtsabnahme von nur 10 Prozent des überschüssigen Körperfetts kann das Risiko für viele dieser Folgeerkrankungen erheblich reduziert werden .1 Es gibt jedoch durchaus Faktoren wie Lebensstil und Ernährung, die angepasst bzw. umgestellt werden können, um das Risiko für die Entwicklung einer Adipositas zu verringern oder zur Abnahme von bereits vorhandenem, überschüssigem Körperfett beizutragen.2

 

Da die Hauptursache für Adipositas in einem Ungleichgewicht im Energiehaushalt liegt, kann eine Korrektur dieses Ungleichgewichts eine der effektivsten Möglichkeit sein, um Adipositas entgegenzuwirken. Durch vermehrte Bewegung (es werden mehr Kalorien verbrannt) und reduzierte Energiezufuhr (weniger Kalorien werden aufgenommen) kann der Energiehaushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Nestlé Health Science arbeitet aktiv an der Entwicklung von Ernährungskonzepten, um Adipositas und Übergewicht zu bekämpfen und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

 

  1. http://www.who.int/gho/ncd/risk_factors/obesity_text/en/.
    Zugriff: Dezember 2014.
  2. http://win.niddk.nih.gov/publications/understanding.htm.
    Zugriff: Dezember 2014.

*Die Risiken und Symptome stellen keine vollständige Liste dar; der tatsächliche Krankheitsverlauf kann abweichen.

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Allein durch eine Gewichtsabnahme kann das Risiko für Begleiterkrankungen reduziert werden. Eine Gewichtsreduktion von nur 5 bis 10 Prozent kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.
MEHR BEWEGUNG

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Regelmäßiges Training kann für fettleibige Menschen wie eine große Herausforderung erscheinen und abschreckend wirken. Aber selbst kleine Änderungen, wie die Treppe anstatt des Lifts zu nehmen, das Auto etwas weiter weg zu parken oder einen Verdauungsspaziergang nach dem Essen zu machen, können den Energieverbrauch bei einer sonst bewegungsarmen Lebensweise erheblich steigern.
NÄHRSTOFFREICHE LEBENSMITTEL SIND WICHTIG

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Ein Grund, warum Adipositas so verbreitet ist und immer mehr Menschen betrifft, ist die Verfügbarkeit von energiereichen (insbesondere fettreichen) Lebensmitteln mit geringem Nährstoffwert (wie zuckerhaltige Softdrinks, Fastfood und Knabbersnacks). Vermehrt nährstoffreiche Lebensmittel wie Obst, Gemüse und mageres Fleisch zu essen und Wasser zu trinken kann dazu beitragen, den Energiehaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, um die negativen Folgen von Adipositas zu reduzieren.
ADIPOSITAS ERKENNEN

ADIPOSITAS ERKENNEN

Eine vor kurzem in Großbritannien durchgeführte Studie über die Einstellung von Patienten zum Thema Gewicht und Fettleibigkeit ergab, dass sich nur 10 Prozent der Patienten, die als klinisch adipös eingestuft wurden, selbst als fettleibig einordnen würden.  Ein Beratungsgespräch bei einem Arzt oder Ernährungsberater über Adipositas und ein angemessenes Körpergewicht sind ein  wichtiger Schritt auf dem Weg, die Gesundheitsrisiken dieser Erkrankung zu erkennen und die Lebensgewohnheiten und Ernährung entsprechend umzustellen.1

http://www.sciencedaily.com/releases/2014/11/141113195023.htm.  Zugriff: Dezember 2014.