Mangelernährung & Krebs

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KREBS

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GEFAHR DER MANGELERNÄHRUNG BEI KREBS

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WIE KANN MAN MANGELERNÄHRUNG ERKENNEN?

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ERNÄHRUNG & KREBS

Krebspatienten benötigen eine nährstoffreiche und hochkalorische Ernährung, die sie mit Energie und allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt. Die Erkrankung zehrt an den Kräften und auch Krebstherapien verlangen dem Körper einiges ab. Deshalb ist eine gute Ernährung jetzt besonders wichtig. Jedoch haben viele Patienten Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme. Oftmals stehen Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapien (z.B. Übelkeit, Verdauungsprobleme etc.) einer ausgewogenen Ernährung im Wege. Mit Hilfe einer gezielten Ernährungsberatung/-therapie kann der Gesundheitszustand onkologischer Patienten entscheidend verbessert und das Risiko einer Mangelernährung abgewendet werden.

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WAS IST MANGELERNÄHRUNG UND WIE ENTSTEHT SIE?

Essen und Trinken haben eine große Bedeutung für unsere Gesundheit. Nur wenn wir uns ausreichend mit Energie und wichtigen Nährstoffen versorgen, bleibt der Körper stark und widerstandsfähig. Kommt es im steigenden Alter oder krankheitsbedingt zu einem Mangel an Energie, Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen spricht man von Mangelernährung.


Tumorkachexie und der erhöhte Energie- und Nährstoffbedarf

Mangelernährung kommt bei Krebspatienten häufig vor und ist ein entscheidender Faktor bei der Entwicklung der sogenannten Tumorkachexie (Auszehrung)1: Im Verlauf einer Tumorerkrankung kommt es bei vielen Patienten zu ungewolltem Gewichtsverlust nicht nur mit einem Abbau von Fett sondern auch von Muskelmasse, der mit einem Kräfteverfall einhergeht.

Das liegt daran, dass Krebs eine „konsumierende“ Erkrankung ist: Unter dem Einfluss des Tumors verändern sich Hormonhaushalt und Stoffwechsel. Der Energiebedarf steigt und zur Energiegewinnung werden vom Körper vermehrt Fette, aber auch Muskeleiweiß „verbrannt“. Der Energie- und Nährstoffbedarf ist somit bei Krebserkrankungen erhöht. Normalerweise reagiert der Körper auf Fett- und Muskelverluste, indem er das Hungergefühl herauf reguliert. Dieser Selbstschutzmechanismus kann jedoch durch den Tumor außer Kraft gesetzt werden. Unter seinem Einfluss werden vermehrt Botenstoffe (Zytokine) ausgeschüttet, die sich dämpfend auf Appetit bzw. Hungergefühl auswirken. Zudem fördern diese Zytokine den Abbau der Muskulatur und führen so zu einer immer stärkeren Schieflage zwischen Ab- und Aufbauvorgängen im Körper.1

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Laut der Deutschen Krebsgesellschaft kommt es rund bei der Hälfte aller Krebspatienten im Verlauf ihrer Krankheit zu einer tumorbedingten Auszehrung.1 Es gibt allerdings auch Krebserkrankungen, bei denen eine Tumorkachexie sehr viel häufiger ist.

Häufig tritt eine Tumorkachexie bei Patienten mit folgenden Krebserkrankungen auf:1

  • Bestimmte Tumore im Kopf-Hals-Bereich (Speiseröhrenkrebs)
  • Tumore im oberen Verdauungstrakt (Bauchspeicheldrüsenkrebs, Darmkrebs, Magenkrebs)
  • Sehr aggressive Non-Hodgkin-Lymphome
  • Kleinzellige Lungenkarzinomen
  • Prostatakrebs
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Krebspatienten müssten sich daher besonders hochkalorisch ernähren, um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Das aber ist oftmals ein Problem: Viele Krebspatienten würden gerne mehr und vielfältiger essen, aber sie schaffen es nicht. Sie bringen kaum einen Bissen hinunter und müssen sich zum Essen zwingen – eine Situation, die für Betroffene und Angehörige sehr belastend ist.1

Dass sich Krebspatienten mit dem Essen so schwer tun, hat unterschiedliche Gründe: Appetitlosigkeit, Übelkeit, Geschmacksstörungen, Verdauungsprobleme und Schmerzen sind nur einige Aspekte, die einer bedarfsgerechten Nahrungsaufnahme entgegenstehen. Sie sind in den meisten Fällen die Folge der Chemo- und Strahlentherapie. Weitere Nebenwirkungen sind Schleimhautentzündungen im Mund und Magen-Darm-Trakt, die in diesem Zusammenhang ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Quelle:
1 Deutsche Krebsgesellschaft: Mangelernährung und Tumorkachexie. (Online HIER verfügbar). Zuletzt abgerufen: Februar 2021.


WIE KANN MAN MANGELERNÄHRUNG FRÜHZEITIG ERKENNEN?

Wichtig ist es, auf einen guten Ernährungszustand zu achten und Gewichtsverlust zu vermeiden, damit keine Mangelernährung entsteht.2 Mit bloßem Auge lässt sich eine beginnende Mangelernährung oft nicht erkennen. Mangelernährung entwickelt sich meist schleichend und zunächst ohne auffällige Symptome. Daher ist es essenziell, das Bewusstsein für die Problematik einer Mangelernährung zu schärfen. Ungewollte Gewichtsverluste und seien sie noch so gering, können bereits erste Warnzeichen sein.


ANZEICHEN:

  • Appetitlosigkeit
  • veränderte Essgewohnheiten
  • allgemeine Schwäche
  • Müdigkeit
  • Sturzgefahr, Gebrechlichkeit und Muskelabbau
  • Wundheilungsstörungen
  • verlangsamte Genesung nach Krankheiten
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Testen Sie, ob bei Ihnen oder Ihren Angehörigen die Gefahr einer Mangelernährung besteht.*

Quelle:
2Österreichische Krebshilfe: Ernährung bei Krebs (Online HIER verfügbar). Zuletzt abgerufen: Februar 2022.


WAS SIND DIE FOLGEN VON MANGELERNÄHRUNG?

Ein Mangel an Energie und wertvollen Nährstoffen über einen längeren Zeitraum kann gravierende Auswirkungen auf zahlreiche Körperfunktionen mit sich ziehen. Zu den Folgen von Mangelernährung zählen ungewollter Gewichtsverlust, körperliche Schwäche, Verlust von Muskelmasse, erhöhte Sturzgefahr, gestörte Wundheilung oder Infektanfälligkeit.

Infolge des erhöhten Nährstoffbedarfs und der gleichzeitig oft beeinträchtigten Nahrungsaufnahme sind Krebspatienten besonders gefährdet, in einen Zustand der Mangelernährung und damit in eine Abwärtsspirale zu geraten.

Mangelernährung kann bei Onkologiepatienten zu einer weiteren Verschlechterung des Gesundheitszustandes und der Lebensqualität führen. Die durch Mangelversorgung ausgelösten Verluste an Gewichts- und Muskelmasse schwächen den Körper zusätzlich und schränken die Leistungsfähigkeit weiter ein. Zudem verhindert Mangelernährung auch, dass Patienten Kraft tanken können, die sie für die Bewältigung der Krankheit und die anstrengende Therapie dringend benötigen. Mangelernährte Patienten sind oftmals auch infektanfälliger und leiden nicht selten unter Wundheilungsstörungen. Eine frühzeitige Ernährungsberatung und gegebenenfalls eine gezielte Ernährungstherapie sind bei Krebspatienten also besonders wesentlich.

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RESOURCE® TRINKNAHRUNG - WIR UNTERSTÜTZEN SIE!

Krebspatienten haben meist einen hohen Energie- und Proteinbedarf. Eine kalorien- und eiweißreiche Ernährung schafft die Voraussetzung dafür, dass der Körper wieder zu Kräften kommt und ein weiterer Verlust an Muskelmasse vermieden werden kann. Trinknahrung, die auch als Astronautennahrung bekannt ist, kann betroffenen Patienten helfen, sich ausreichend und ausgewogen zu ernähren. Trinknahrung ist leicht zu schlucken und ermöglicht es, mit kleinen Portionen große Mengen an Energie und lebenswichtigen Nährstoffen zu sich zu nehmen. Das ist ein großer Vorteil für onkologische Patienten, da viele von ihnen unter Appetitmangel und Übelkeit leiden und keine größeren Nahrungsmengen zu sich nehmen können.

Resource® Trinknahrungen sind wertvolle Helfer, wenn normales Essen nicht ausreicht! Die gebrauchsfertigen Ernährungsdrinks liefern konzentriert Energie, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe.

  • Resource® Trinknahrung als Unterstützung in der Krebstherapie
  • Zum Diätmanagement bei bestehender Mangelernährung oder bei Risiko für eine Mangelernährung
  • Energie- & nährstoffreiche Ernährung bei Krebs und Chemotherapie in kleinen Portionen
  • Gebrauchsfertige Ernährungsdrinks mit exzellentem Geschmack (in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich)

DOSIERUNG:
Die Dosierung richtet sich nach Ihrem individuellen Energie- und Nährstoffbedarf. Wir empfehlen 1-3 Flaschen täglich zur ergänzenden Ernährung. Zur ausschließlichen Ernährung bitte die Empfehlung des behandelnden Arztes beachten.


ANWENDUNGSTIPP:
Schmeckt gekühlt am besten. Geöffnete Flasche kann wiederverschlossen bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Weitere Tipps finden Sie im Patientenflyer.

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Resource Entscheidungsleitfaden

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REZEPTTIPPS

Durch die Beigabe von Resource® Trinknahrungen können Sie Speisen noch gehaltvoller machen.

  • Kakaogetränk mit extra Eiweiß: Mischen Sie 100 ml Kakao und 100 ml Resource® Protein (Schokolade, Vanille).
  • Energiereiche Bananenmilch: Mixen Sie 1 reife Banane mit einer gekühlten Flasche Resource® 2.0+fibre (Vanille, Neutral).
  • Kraftvolle Suppe: Mischen Sie 50 bis 100 ml Resource® 2.0+fibre (Neutral) in 200 ml Cremesuppe, um diese noch gehaltvoller zu machen.

Weitere Rezepttipps finden Sie im Patientenflyer.


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*Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die konkrete Diagnose durch einen Arzt erfolgen muss.